• Der Bau und die Inbetriebnahme der zentralen Wasserversorgung in der Stadt Warburg im Jahre 1893 war gewissermaßen gleichzeitig die Geburtsstunde der Stadtwerke Warburg. Die Ausgliederung aus dem städtischen Haushalt und Gründung der Stadtwerke Warburg erfolgte erst 1937.
  • Bereits Ende 1894 waren 589 Haushalte an das Wasserleitungsnetz angeschlossen.
  • 1896 erhielt Müller Tegethoff die Erlaubnis zum Bau des ersten Elektrizitätswerkes von Warburg, das die Altstadt mit 250 Glühlampen erleuchtete. Bis 1953 versorgte dieses E-Werk die Altstadt, das mit Einführung des Wechselstroms den Betrieb einstellte.
  • Am 20.12.1899 wurde das Elektrizitätswerk im Wasserwerk an der Diemel in Betrieb genommen, das bereits 1906 den täglichen Bedarf nicht mehr decken konnte. An der Landfurt (dem heutigen Sitz der Stadtwerke Warburg) entstand 1908 ein Elektrizitätswerk mit Akkumulatorenanlage (Kohlekraftwerk).
  • 01.04.1937: Das E-Werk kam zwangsweise in den Reichsverband der Elektrizitätsversorger und wurde mit dem Wasserwerk zum neuen Wirtschafsbetrieb aus dem städtischen Haushalt ausgegliedert.
  • Weder in den 1940er Jahren, noch durch die Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 sah der Rat der Stadt Warburg einen Grund, die Stadtwerke zu verkaufen.
  • Im Jahr 2004 beschloss der Rat, den Eigenbetrieb Stadtwerke in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umzustrukturieren. Neben den bestehenden Versorgungssparten Strom, Wasser, Wärme und Betrieb des Hallenbades wurden die Aufgaben zum Betrieb des Kurmittelhauses Germete (zum 31.12.2014 veräußert), des Freibades (Waldbad), der Straßenbeleuchtung, die Durchführung der "Oktoberwoche" und des Fremdenverkehrs übertragen.
  • Das Stromnetz in den Stadtteilen Bonenburg, Calenberg, Dalheim, Daseburg, Dössel, Herlinghausen, Hohenwepel, Menne, Nörde, Ossendorf, Scherfede (inkl. Hardehausen) und Welda wurde von der E.ON Mitte AG zum 01.01.2007 an die Stadtwerke Warburg GmbH veräußert.
  • Mit der Liberalisierung ist es rechtlich möglich, Kunden in anderen Netzgebieten mit Energie zu versorgen. Die Stadtwerke Warburg hatten zu diesem Zweck und der Möglichkeit, gemeinschaftlich günstig Strom einzukaufen, mit den Stadtwerken Beverungen, Borgentreich und Steinheim die Tochtergesellschaft bbsw Energie GmbH, Steinheim, im April 2008 gegründet.
  • Ab 2013 wird Diemelstadt mit Wasser aus Warburg-Scherfede versorgt. Die gesamte Leitungslänge beträgt 5.400 m, davon entfallen 3.900 auf die Strecke von Scherfede nach Wrexen und 1.500 m von Wrexen nach Rhoden.
  • Am 01.01.2015 tritt die Stadtwerke Warburg GmbH der BeSte Stadtwerke GmbH, dem bestehenden Unternehmensverbund der Stadtwerke Beverungen, Steinheim, Bad Driburg und Borgentreich, als 5. Stadtwerk bei. Die BeSte Stadtwerke GmbH hatte die Aufgaben der bbsw Energie GmbH in 2015 übernommen. Die Netze waren und sind im Eigentum der Stadtwerke Warburg geblieben. Die Wasserversorgung, Oktoberwoche, Fremdenverkehr und die Bäder sind u. a. die weiteren Geschäftsfelder der Stadtwerk Warburg GmbH.
  • Seit Anfang 2016 erfolgt die Desinfektion des Warburger Trinkwassers fast ausschließlich über UV-Desinfektionsanlagen. Die Desinfektion mit Chlor ist immer noch möglich und wird auch weiterhin praktiziert.
  • Der Verkauf der BeSte Stadtwerke GmbH an die EAM-Gruppe ist im Januar 2021 besiegelt worden.

 

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